Verkehrssituation in Frankenthal

Vor der anstehenden Stadtratswahl wurde die AfD Frankenthal von der Rheinpfalz um eine Stellungnahme betreffend die Verkehrssituation in Frankenthal gebeten. In vielen Gesprächen mit Mitgliedern und Besuchern unseres Bürgerstammtisches hat sich gezeigt, dass die Situation nicht optimal ist, sich im Vergleich zu anderen Städten jedoch als ganz passabel herausstellt.

Die nachstehenden Themen und Probleme beschäftigten die Bürger am meisten:

  • Der Zustand der Straßen ist nicht überall zufriedenstellend: Im Bereich Lauterecken haben wir eine regelrechte Schlaglochdichte.
    Das gilt natürlich auch für einige andere Straßen, abseits der Hauptverkehrswege, aber in Lauterecken ist es am schlimmsten.
  • Ampelphasen müssen dringend überprüft und geändert werden. An der Kreuzung Frankenstraße – Mahlastraße sind beispielsweise die Grünphasen so kurz, dass maximal drei Autos über die Kreuzung kommen. Sollte noch jemand nach links abbiegen wollen, hat man Glück, wenn man als Zweiter noch “rüberkommt“. Ähnliches gilt für die Kreuzung Wormser-Str.- Foltzring. An der Kreuzung Europaring – Carl-Theodor-Straße ist die Grünphase für Fußgänger viel zu kurz, so dass ältere Menschen verunsichert sind, wenn die Ampel zu schnell wieder auf Rot schaltet.
  • Es ist ja schon seit Jahren in fast allen Parteien ein Thema: Es gibt zu wenige Radwege in Frankenthal, jetzt ganz aktuell, ein Radweg von Eppstein an der Dürkheimer Straße, L524 auf die L527 bis zum Römig.
  • Überwachung der Tempo 30 – Zonen.
  • Rennstrecke Flomersheimer-Straße: Hier sollte mindestens eine Geschwindigkeitsanzeige aufgestellt werden.
  • Der ÖPNV muß so ausgeweitet werden, daß mindesten zum Schichtwechsel bei Amazon und Kartoffel Kuhn diese Gebiete angefahren werden. Die Busse müssen dort halten, wo die Arbeitsplätze sind und nicht an einem anderen Ort.
  • An den Baustellen muß zügiger gearbeitet werden. Die Stadtverwaltung muß den Fortschritt der Arbeiten kontrollieren und bei längeren Pausen tätig werden
  • Parkplatzsituation: Es sollte mehr kostenlose Parkplätze für behinderte Menschen in der Innenstadt geben.

All die vorstehenden Punkte haben wir im Blick und freuen uns über weitere Anregungen und Vorschläge seitens der Bürger, die wir nach der Wahl in den Stadtrat einbringen wollen, denn eines steht für uns fest:

Auch ein Verkehrskonzept muss sich wieder an den Bedürfnissen der Bürger und nicht an Ideologien orientieren.