Antidemokraten schauen in die Röhre

Am 9.1.2020 fand der bereits angekündigte Vortrag von Dr. Malte Kaufmann (4.v.l.) im Rahmen des ersten Bürgerdialogs im neuen Jahr statt, wobei es zuvor etwas “turbulent” zuging.

So hatte sich eine linksextreme Gruppierung aus Mannheim, die bereits vom Verfassungsschutz beobachtet wird, angekündigt, um die Vortragsveranstaltung in Frankenthal zu stören. Aus diesem Grunde wurde auch die Polizei eingeschaltet, die im Rahmen einer Begehung des Frankenthaler Veranstaltungsortes von einem erhöhten Risiko sprach, das von den Linksextremen ausgehen würde. Angesichts dieser Einschätzung und den damit einhergehenden Bedenken des Verpächters haben wir nach Rücksprache mit dem Wirt die Veranstaltung abgesagt, zumal wir als Veranstalter weder unsere Gäste, noch den Wirt und die Anwohner in der Nachbarschaft einem solchen Risiko aussetzen wollten.

Diese massive Drohung hat uns entsetzt. Wer die Anfeindungen gegen die Veranstaltung und den Redner in den sozialen Medien mitverfolgt hat, konnte sich des Eindrucks nicht erwehren, in dunkelste Zeiten deutscher Geschichte zurückversetzt worden zu sein. Aber so unglaublich es klingen mag, Hass und Hetze der Antidemokraten hatten auch ihr Gutes:

So konnten wir zum einen unsere parteiliche Geschlossenheit unter Beweis stellen. Ein Anruf unseres Kreisvorsitzenden Hartmut Trapp (1.v.l.) in Ludwigshafen genügte und der dortige Kreisverband hat uns binnen eines Tages einen alternativen Veranstaltungsort in Ludwigshafen organisiert, wo die Veranstaltung zum angekündigten Termin stattfinden konnte. Unser besonderer Dank gilt in diesem Zusammenhang dem dortigen Gastwirt (3.v.l.). Zum anderen haben die Anfeindungen der Linksextremen jedem unbeteiligten Beobachter deutlich vor Augen geführt, wer in diesem Land eine Gefahr für Meinungsfreiheit und Demokratie darstellt. Auch ist zu erwähnen, dass unsere Bundestagsabgeordnete Nicole Höchst (2.v.l.) einmal mehr den Weg zu uns gefunden hat, zumal sie sich eine Veranstaltung, die von Linksextremen bekämpft wird, nicht entgehen lassen wollte. Und zu guter Letzt hatte die Agitation der selbsternannten Kämpfer gegen Rassismus zur Folge, dass mehr Besucher kamen als dies ein relativ unspektakuläres regionales Thema erwarten ließ.

Mit dem Vortrag selbst vermittelte Dr. Malte Kaufmann den etwa 40 Gästen einen interessanten Überblick über die Organe der Metropolregion Rhein-Neckar, wobei die Geschichte, Gegenwart und Zukunft der Region beleuchtet wurden. Überdies konnte Dr. Kaufmann berichten, dass es in Sachfragen bereits eine fruchtbare Zusammenarbeit des “bürgerlichen Blocks” aus AfD, Freien Wählern und CDU gibt, während harte Auseinandersetzungen mit den Ideologen des linken Blocks an der Tagesordnung sind. Auch konnte die AfD Fraktion in der Metropolregion in der Vergangenheit mit realistischen Einschätzungen und Wortbeiträgen zur sogenannten Energiewende Sympathien gewinnen, zumal die mit der Klimareligion einhergehende massenhafte Installation von Windkraftanlagen Natur und Heimat vernichtet. Es folgte eine angeregte Diskussion mit den Teilnehmern. Ein entsprechendes Video des Vortrags wird gegebenenfalls nachgereicht.

Bleibt überdies die Erkenntnis, dass die nachstehende Prophezeiung, die Ignazio Silone zugeschrieben wird (umstritten), in Merkeldeutschland traurige Realität geworden ist.

Wenn der Faschismus wiederkehrt, wird er nicht sagen: “Ich bin der Faschismus”. Nein, er wird sagen: “Ich bin der Antifaschismus.”

In diesem Sinne: Lassen Sie sich, liebe Frankenthaler, von selbsternannten Antifaschisten nicht für dumm verkaufen.